Der
heutige Tag ist schnell erzählt.
Mir ging es in der letzten Nacht richtig
schlecht. Ich musste mich mehrmals übergeben und konnte keine
Medikamente in mir behalten, also suchten wir um ca. 2 Uhr Nachts das Hospital auf. Hier
bekam ich eine Spritze, die mich müde machte und auch gut half.
Bei dem Besuch im Hospital wurde uns gesagt, dass ich deswegen die
nächsten 24 Stunden in Quarantäne begeben muss und mich um 9 Uh diesen Morgen wieder
beim Arzt vorstellen soll.
Der Arzt hat mich nochmal kurz untersucht und
mir das mit der Quarantäne erklärt. Ich werde auch nach dem morgigen
Tag befragt. Wir erklären, dass wir schon um 08:15 Uhr einen Ausflug auf
Rhodos haben. Er kann es so machen, dass meine Quarantäne um 8 Uhr am nächsten Tag enden lassen kann, wenn es mir wieder gut geht, aber dafür muss eine
Krankenschwester vom Hospital mich kurz vorher auf der Kabine anrufen
und mich zu meinem Zustand befragen und erst dann kann die Quarantäne
aufgehoben werden.
Bis zu der Aufhebung der Qurantäne ist meine Bordkarte
“gesperrt”, also ich kann ohne Freigabe das Schiff nicht verlassen.
An
der Anmeldung des Hospitals musste ich noch für das Ganze unterschreiben
und die Rechnung kommt dann an die Tür der Kabine
Ich verbringe den Tag abwechselnd mit viel schlafen, lesen und TV
schauen.
Zwischendurch kommen mal zwei Mitarbeiter vom Houkeeping vorbei, die
Getränke und eine Menü-Karte vorbeibringen. Ich kann mir von der Kabine
aus Essen bestellen, aber das spricht mich nicht an bzw. ist mir zu
viel. Es ist schon skurril, die Mitarbeiter in FFP2 Maske und
Handschuhen zu sehen.
Sabrina kümmert sich währenddessen rührend um mich und versorgt mich gut
mit Getränken und Essen. Sabrina ist nicht von der Quarantäne
betroffen, bleibt aber dennoch hier bei mir. Geteiltes Leid, ist halbes
Leid, denn ein wenig traurig bin ich schon. Ich habe mich auf den
Landgang gefreut.
Sabrina geht sicherheitshalber auch noch kurz zur Landausflugsabteilung
wegen unserem morgigen gebuchten Ausflug und erklärt unsere Situation.
Der nette Mitarbeiter notiert sich unsere Kabinennummer und unseren
Namen und meint sie würden kurz auf der Kabine anrufen, wenn wir zu
einem bestimmten Zeitpunkt nicht am Bus sind und würden kurz auf uns
warten.
Die Bilder sind vom Balkon oder von Sabrinas Spaziergängen an Deck
entstanden.
02.10
Rhodos
Heute morgen fühle ich mich ganz gut und dennoch ist die ganze Situation
irgendwie surreal. Ich war in Quarantäne und Sabrina durfte sich
die ganze Zeit frei bewegen, obwohl sie sich auch hätte anstecken
können.
Ich mache mich in Ruhe fertig und sie frühstückt eine Kleinigkeit und
bringt mir auf dem Rückweg auch etwas mit und die restliche Zeit warten
wir einfach auf den erlösenden Anruf vom Hospital. Ich hasse warten...
Der Anruf kommt früher als erwartet, und zwar um 07:45 Uhr. Ich werde
kurz gefragt, wie es mir geht und ob ich mich fit genug für einen
Ausflug fühle. Ich bejahe es und sie erklärt kurz, dass sie dann mir
meine Freigabe erteilt und wünscht uns einen schönen Tag. Ich bin total
erleichtert und wir ziehen direkt los zum Bus. Heute ist leider schon unser letzter Halt vor der Abreise. Aber wir
haben nochmal zum Abschluss herrlich sonniges Wetter bei 27 Grad.
Wir
werden die Thermen von Kalithea und anschließend noch den Großmeister
Palast besuchen. Abschließend laufen wir noch ein kleines Stück durch
die Altstadt von Rhodos mit der Gruppe.
Da alle überpünktlich im Bus sitzen, fahren wir sogar etwas früher als
geplant ab.
Unsere heutige Reiseleiterin ist die symphytische Andrea.
Unser erster Halt ist die hiesige Akropolis. Andrea erklärt uns,
dass unzählige in Griechenland davon gibt.Wir halten hier nur wegen der
großartigen Aussicht und beim Vorbeifahren sehen wir sogar ein
altertümliches Stadion.

Danach geht es auf die halbstündige Fahrt zurück nach Rhodos Stadt. Wir
werden in der Nähe des Großmeister Palastes rausgelassen.
Andrea informiert uns kurz, dass der Bus hier nicht halten kann und auch hierhin
nicht zurückkommen wird. Die meisten lassen den Ausflug in der Altstadt
enden und kehren allein zum Schiff zurück. Der Hafen ist nur ein
Katzensprung vom Zentrum entfernt.
Wir bekommen am Eingang jeder ein Ticket und der Rundgang beginnt mit 44
Stufen. In jedem Raum wird uns das Wichtigste erklärt.
Es ist wirklich
ein netter Palast, aber ich denke ohne die ganzen Erklärungen wären wir
schneller durch gewesen.
Als Abschluss spazieren wir noch die bekannte Ritterstrasse entlang.
Diese ist mit Ihren großen Pflastersteinen für Sabrina sehr anstrengend.
Hier muss sie aufpassen nicht umzuknicken.
Ich erfahre von Andrea das sie studierte Lehrerin ist und noch einen
Lehrgang im Tourismus draufgesetzt hat. Jeder Reiseleiter in
Griechenland braucht ein Zertifikat, dass dann auch für ganz
Griechenland Gültigkeit hat.
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| Die Ritterstrasse |
An einem Marktplatz ist dann Endstation und wir geben alle unsere
Empfangsgeräte ab und verabschieden uns von Andrea, die wieder mit ihrer
Art und ihrem fundierten Wissen eine Bereicherung des Ausfluges war.
Wir schlendern noch ein wenig durch die Straßen, kaufen noch Souvenirs
für unsere Katzensitter.
Hier zicke ich etwas rum, da ich überall das
leckeres Essen wie Gyros Pita und die ganzen netten Restaurants sehe. Ich
wollte gerne das lokale Essen probieren, aber das ist noch zu früh für
meinen Magen. Jetzt machen wir uns auch langsam auf den Rückweg zum
Schiff.
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| Unsere Mitbringsel (Gewürze fehlen auf dem Bild) | |
Wir ruhen uns kurz auf der Kabine aus, denn das Knie von Sabrina war von
heute und den anderen Ausflügen stark beansprucht und schmerzte.
Eigentlich wollte ich nur mal kurz in die DB App schauen, was so für
Züge morgen Abend von München nach Hause fahren. Ich dachte ich sehe
nicht richtig, es fährt nur noch ein einziger ICE und das um 23:00 Uhr.
Ja, es ist Feiertag, aber sonst fahren sie jede Stunde und wir kommen um
19:15 Uhr in München an. Jetzt bleibt uns fast nur der Bummelzug. Wir
haben jetzt erstmal gesagt, wir bleiben ruhig und schauen, ob wir
überhaupt pünktlich landen.
Den online Checkin für den Flug erledigen wir noch schnell.
Danach ging es ins Ankelmanns für ein leichtes Abendessen.
Wir mögen
Buffetts echt gerne, da kann man sich auch nur Kleinigkeiten nehmen und
sich selbst etwas zusammenstellen. Auch gibt es eine Station, bei der
man sich Paninis selbst zusammenstellen kann.
Wir haben noch das frühe Auslaufen auf dem Balkon genossen und den Rest
des Abends in der Kabine entspannt.
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| Dessert Bereich |
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| Das Bott hat uns beim Auslaufen begleitet |
Wir waren doch ganz schön platt.
Aber eine letzte Aufgabe haben wir noch, und zwar müssen wir noch unser
Gepäck packen und mit Kofferanhängern versehen und sie vor die Tür
stellen. Dies kann man bis 22:00 Uhr tun und die Koffer werden dann von
der Crew ins Hafenterminal gebracht. Man muss es dann nur suchen und zum
Transferbus bringen. Natürlich darf man seine Koffer selbst zum
Transfer Bus bzw. Zum Hafenterminal bringen, aber das kann an einem
Wechseltag zu langen Wartezeiten an den Aufzügen führen.
03.10. eine seltsame Abreise
Es ist wieder unglaublich, wie schnell die Woche vergangen ist und schon
ist der Abreisetag gekommen.
Sabrina geht es heute nicht so gut, also bleiben wir erstmal länger
liegen und beschließen heute den Tag noch auf dem Schiff zu verbringen.
Also packen wir unser Handgepäck zusammen und verlassen um 9:00 Uhr die
Kabine.
Bei einer Kreuzfahrt ist es so, dass jeder die Kabine bis 9:00
Uhr nutzen kann. Wenn man kein An - und Abreise Paket bei TUI gebucht
hat, muss man das Schiff um 11:00 Uhr verlassen. Mit diesem Paket kann man alle Annehmlichkeiten bis man zum
Flughafen gebracht wird, nutzen.
Ein letztes Mal frühstücken wir kurz im Ankelmanns und
dann suchen wir uns ein gemütliches Plätzchen in der TUI Bar.
Ich gehe
noch eine Abschiedsrunde um das Schiff. Aber das Schiff ist durch die
neuen Passagiere, die das Schiff erkunden, sehr voll. Man merkt, dass
jetzt drei Bundesländer Ferien haben, denn es sind einige Kinder mehr an
Bord und das Publikum hat sich geändert.
Ich mache den Vorschlag schon mal einen Teil des Handgepäcks in den
Koffer umzupacken, dann brauchen wir das später nicht zu erledigen. Also gehe
ich ins Hafenterminal und suche bei den vielen Koffern erst einmal
unsere beiden. Diese sind nach Decks und Farben der Banderolen
(Kofferanhänger sortiert). Als ich endlich einen unserer Koffer finde,
dachte ich, ich bin im falschen Film. Ich ziehe ihn komplett raus und er
ist an den Seiten verbeult und an mehreren Stellen eingerissen. Auch
ein Reißverschluss ist defekt.




Damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Ich packe schnell die Sachen
rein und suche eine Mitarbeiterin von TUI, um ihr den Schaden zu zeigen.
Sie schaut es sich an und holt ein Formular, um die Schadensmeldung
auszufüllen. Sie reicht mir den Durschlag und einen Zettel mit der
Erklärung für das weitere Vorgehen. Dann meinte ich nur, so übersteht
der doch den Flug nicht, ob sie nicht irgendwas hätte, um den notdürftig
zu schützen. Sie schaut mich mit großen Augen an und sagt, sie kann mir
Panzertape anbieten. Ich denke mir, das ist besser als gar nichts. In
dem Koffer befindet sich nur unsere dreckige Wäsche, aber es soll doch
alles zu Hause ankommen. Ich überklebe die Risse notdürftig und stelle
den Koffer wieder zurück.
Zurück in der Bar, berichte ich ziemlich
angefressen Sabrina das Koffer-Thema. Da Sabrina sich davon selbst ein
Bild machen möchte, gehen wir nochmal runter und ich zeige ihr das
Malheur. Sie ist ähnlich geschockt wie ich und bessert meine Flickarbeit
nochmal aus. Jetzt hat der Koffer eine. neuen Spitznamen: Klebi.
Wir gehen dennoch mal kurz bei der Rezeption vorbei und erklären die
Situation und fragen, ob sie noch Folie oder irgendwas anderes haben und
wie es dann in Deutschland weitergeht. Hier kam uns auch nur
Desinteresse entgegen. Sie haben nichts anderes gesagt und meinten nur
wir sollen uns den Zettel durchlesen. Es ist zwar wirklich schade mit
dem Koffer, da er für uns einen hohen sentimentalen Wert hat, aber
Unfälle passieren.
Das schlimme finde ich aber den Umgang der TUI
Mitarbeiter damit. Dieses absolute Desinteresse am Kunden, es kam nicht
mal eine Entschuldigung oder ein Angebot zu helfen. Guter Service sieht
anders aus.
Man kann jetzt eh nichts mehr ändern.
Wir gehen kurz etwas essen und
ziehen uns in die X - Lounge zurück.
Hier schildere ich einer Bekannten
die Situation über Messanger und sie gab mir den Tipp, den Koffer in
eine Folie am Flughafen wickeln zu lassen. Sie recherchierte sogar im
Netz, dass das in Heraklion möglich sein soll. Das ist eine sehr gute
Idee. Ich erzähle das Sabrina und mache den Vorschlag, dass wir doch
einen Transfer früher nehmen könnten, um am Flughafen dafür Zeit zu
haben.
Unsere Transferzeit ist 14:50 Uhr und die frühere ist dann 13:30 Uhr.
Die Transfer Zeiten richten sich nach den jeweiligen Flügen und ich weiß
nicht, ob man sich einfach in einen anderen Bus als den zugewiesenen
setzen darf. Also frag ich beim Concierge nach, ob er das für uns klären
kann. Er ruft irgendwo an und lässt uns auf den früheren Transfer-Bus
setzen. Wir trinken unsere Getränke aus und machen uns auf den Weg zum
Bus.
Gepäck abholen und bei der Bus-Fahrerin abgeben und schon sitzen
wir drin. In dem Bus ist es unheimlich heiß und wir sind froh, dass er bald
losfährt und die Fahrt nur knapp 15 Minuten dauert.
Also erst einmal in den Flughafen rein und die Lage sondieren. Dann
stelle ich Sabrina mit den zwei Koffern am Rand ab und mache mich auf
die Suche nach einer Möglichkeit “Klebi” in Folie einzuwickeln.
Es muss
komisch ausgesehen haben. Erst laufe ich suchend in die eine Richtung
und dann in die andere. Leider finde ich nicht, was ich suche, also
spreche ich eine Flughafen-Mitarbeiterin an und die zeigt auf einen
Laden und meinte, dass dieser geschlossen ist. Dann muss “Klebi” eben
ohne Folie auskommen.
Sabrina hat sich für uns zwei der wenigen Sitzplätze in diesem
chaotischen Terminal geschnappt.
Es wird echt Zeit, dass die Insel einen neuen Flughafen bekommt. Denn
dieser ist hier total chaotisch und viel zu klein für den Andrang.
Es
gibt rechts und links ein paar Checkin-Schalter, drei Shops und ein paar
wenige Sitzmöglichkeiten. Mehrere Schlangen ziehen sich durch die Halle
und dadurch, dass so viele Menschen hier drin sind, ist es laut.
Das
I-Tüpfelchen sind die ekelhaften dreckigen Toiletten. Wir beobachten das
ganze Spektakel, bis die TUI-Mitarbeiter um kurz vor 15 Uhr die
Checkin-Mitarbeiter vorbereiten. Da wir direkt daneben sitzen, stellen
wir uns gleich an und hoffen, dass es bald los geht, denn wir wollen die
Koffer loswerden und uns eine ruhigere Ecke suchen.
Wir kommen mit der Dame vor uns ins Gespräch und meckern auch ein wenig
über die Deutsche Bahn. Ein paar Minuten später geht es schon los. Wir
geben “Klebi” und den zweiten Koffer ab und ich muss einen Zettel
unterschreiben, dass die Schäden schon vor dem Flug entstanden sind. Das
ist absolut nachvollziehbar.
Als wir unsere Bordkarten erhalten haben und gerade weiter gehen wollen,
werden wir von einem Paar angesprochen. Sie haben unser Gespräch über
die Deutsche Bahn mitbekommen und bieten uns an, uns in ihrem Auto an
einem S-Bahnhof ca. 20 Minuten entfernt von Nürnberg mitzunehmen, da sie
in die gleiche Richtung fahren. Ich bin gerührt von dieser
Hilfsbereitschaft und wir nehmen dankend an.
Wir gehen perplex zur
Sicherheitskontrolle.
Hier ist es natürlich auch chaotisch aber die
Mitarbeiter sind unheimlich freundlich. Wir müssen nicht mal die
elektronischen Geräte oder sonst was aus dem Rucksack räumen.
Nach der Sicherheitskontrolle kommen wir durch einen großen Duty-Free
Laden und besorgen hier Wasser und Kekse. So günstiges Wasser habe ich
an noch keinem Flughafen gesehen.
Danach gehen wir direkt zum Gate und
warten aufs Boarding.
Das Boarding beginnt pünktlich und dann stehen wir hier auf der Treppe
wie bestellt und nicht abgeholt, denn kein Bus ist da. Es dauert einige
Minuten, bis ein Bus auftaucht und uns zum Flugzeug bringt.
Wir haben die gleichen Plätze wie beim Hinflug und haben eine nette
Sitznachbarin. Sabrina döst vor sich hin und ich lese mein Buch.
Für
mich in der Mitte ist der Flug nicht ganz so angenehm. Ich habe fast den
ganzen Flug über die Knie von meinem Hintermann in meinem Rücken und
meine Sitznachbarin macht sich manchmal etwas breit. Sonst war der Flug
ereignislos.
Die Landung dagegen war überaus ruppig und vielleicht haben die
Passagere aus Freude nach der Landung geklatscht.
Wir gelangen zügig ans Terminal und treffen die netten Menschen, die uns
mitnehmen am Gepäckband und unterhalten uns gut.
“Klebi” und der andere Koffer haben den Flug gut überstanden und so
machen wir uns zu viert auf zur S-Bahn-Station.
Nach einer Station
kommen wir am Besucherpark bzw. am Parkhaus an. Es wird noch kurz Koffer
Tetris gespielt und dann kann die Fahrt los gehen.
Während der Fahrt schaue ich die S-Bahn Verbindungen an und merke, dass
auch keine S-Bahnen mehr fahren. Ich schreibe eine Freundin an, ob sie
so lieb wäre, uns abzuholen. Sie hat damit kein Problem und macht das
gerne. Heute ist unser Glückstag.
Nicht ganz eine Stunde später kommen wir am Parkplatz an und
verabschieden uns voller Dankbarkeit. Sowas erlebt man selten.
Noch eine kurze Autofahrt und wir kommen früher als erhofft erledigt zu
Hause an.
Fazit
Bei dem Fazit tu ich mir wirklich schwer. Einerseits war die Reise an sich schön, d.h. Griechenland bzw. die Ziele haben uns gut gefallen. Die Ausflüge waren wieder interessant, gut organisiert und wir hatten hervorragende Reiseleiter.
Das Wetter war perfekt, um den Sommer zu verlängern.
Das Essen und vor allem die Cocktails konnten uns wieder begeistern.
Die Crew war bis auf die Ausnahmen an der Rezeption und die Dame bei den Koffern, wieder sehr nett und hilfsbereit.
Die Mein Schiff 5 ist in einem guten Zustand und ist so weit Ok, aber die MS2 hat uns besser gefallen. Nur ein paar Beispiele als Begründung: Die Joggingstrecke mit dem tollen Ausblick hat uns gefehlt, die Himmel und Meer Bar ersetzt für uns die Ruhepol Bar nicht (ist auf der MS5 viel zu klein) und das Ankelmanns wirkt um einiges kleiner.
Aber unsere Kabine fanden wir schön, vor allem geräumig mit großem Balkon und die Minibar war auch sehr praktisch. Die X – Lounge hat uns positiv überrascht. Sie ist schön eingerichtet, ruhig und das Essen ist gut.
Nur das X – Sonnendeck hat uns enttäuscht. Man findet dort keinerlei Schatten und die Möbel sind nicht wirklich bequem und einladend.
Und jetzt komme ich zu den negativen Seiten. Erst kam der Schock, dass wir beinahe den Urlaub hätten absagen müssen. Dann die unzuverlässige Bahn, die bei der Hin- und Rückfahrt Probleme gemacht hat. Als Konsequenz überlegen wir in Zukunft, wenn es möglich ist wieder ab Frankfurt zu fliegen.
Meine Kurzzeitige Erkrankung, die uns Patmos verpassen hat lassen und zu guter Letzt die Sache mit dem Koffer.
Leider ist es ja oft so, dass eher die negativen Dinge in Erinnerung bleiben, und diesmal schlug die Waage eher in diese Richtung aus und die Erholung hat nicht so gut eingesetzt wie erhofft.