Viel Lärm um nichts: Städtetrip Boston und Washington DC

Vorwort


Nach zwei Jahren USA Abstinenz ist es mal wieder an der Zeit über den großen Teich zu fliegen.
Aber wie sind wir ausgerechnet auf diese beiden Städte gekommen?
Washington D.C. stand schon eine Ewigkeit auf unserer ToDo Liste und wer uns kennt weiß, dass wir gerne Museen besuchen und da passt D.C. gut. Da wir aber nicht die ganze Zeit in Washington verbringen wollten, ist noch Boston als Hauptstadt von Neuengland dazu gekommen.
Als ich das erste Mal nach Gabelflügen geschaut habe, bin ich fast hinten rüber gekippt: mehr als 1000 Euro für normale Economy Flüge? Spinnen die? Ich muss ja dazu sagen, dass für uns Flüge ohne Umsteigen wichtig sind. Aber dieser Preis ist uns dann doch zu hoch und wir hatten schon fast unsere Pläne umgeschmissen. Daher hatten wir uns schon ein paar andere Ziele überlegt.
Trotzdem sind wir in unser Reisebüro gegangen und haben uns ein Angebot geben lassen und siehe da, die Flüge sind günstiger als auf der LH-Seite und somit stand dem Buchen unserer Reise nichts mehr im Wege. Die Wahl fiel auf LH, da wir beide nicht so begeistert von United auf der Langstrecke waren.
Die Planung ist wieder recht entspannt gelaufen. Wir haben uns jeweils einen Reiseführer für die Städte besorgt und haben noch Reiseberichte gelesen. Wir haben uns im Prinzip nur die Sehenswürdigkeiten raus geschrieben, die uns interessieren.
Im Vorfeld habe ich die Go Boston Card für drei Tag bei getyourguide bestellt. Das ist ein Pass, der ca. 40 Sehenswürdigkeiten/Attraktionen enthält. Hier besteht die Möglichkeit die Tickets auszudrucken oder man kann sich die App von getyourguide herunterladen. Wir haben diesen Pass hauptsächlich wegen der Whale watching Tour genommen. Die wir auf jedenfall machen wollten und da diese schon allein ca. 45€ kostet, lohnt sich der Pass für uns schon. 
Ein kleiner Hinweis: die Whale Watching Tour ist eine von drei Premium Attraktionen und diese bekommt man nur mit dem 3, 5 oder 7 Tages Pass, aber nicht mit dem Pass den man sich selbst zusammenstellen kann.
Da es empfehlenswert ist, die Whale Watching Tour zu reservieren, habe ich den Anbieter Boston Harbour Cruises angeschrieben und eine Tour für uns für den 11.9 reserviert.
So, nun nur noch schnell die Transfers buchen. Diesmal haben wir uns wieder für Supershuttle entschieden, aber kein shared ride. Ja, schnell ist gut gesagt, wenn ich die blöde Telefonnummer richtig eingeben hätte, wäre der Buchungsvorgang auch schnell abgeschlossen gewesen.

Mein Horror war es ja immer, dass einer von uns sich kurz vor dem Urlaub verletzt oder krank wird. Tja, wie soll es auch anders sein. Fast genau zwei Monate vor der Reise ist es mir dann passiert. Ich habe mir einen Knochen im Fuß gebrochen. Als ich die Diagnose erfahren habe, waren meine ersten Gedanken: ist der Urlaub gefährdet? Und hatte regelrecht Panik. Werde ich Einschränkungen haben?
Der Urlaub und die Vorfreude, die wir beide 9 Monate hatten, ist erst einmal in den Hintergrund gerückt. Die Gesundheit war jetzt wichtiger...

Oh je jetzt in der Prolog doch länger geworden als ich eigentlich wollte ;-)

08.09.18 Anreise nach Boston


Da wir heute schon um 5 Uhr morgens aus dem Haus mussten, haben wir das Packen schon Gestern erledigt. Das Packen ist uns diesmal schwerer gefallen,  da die Wettervorhersage für Boston nur Regen und um die 20C und für Washington Sonne und um die 30C gemeldet hat. Somit haben wir für jedes mögliche Wetter etwas eingepackt.

Irgendwie scheint der Rolltreppen-Gott heute gegen uns zu sein. Als wir am Nürnberger Hauptbahnhof ankommen, müssen wir das erste Mal die Koffer zum Gleis die Treppen hochtragen, da die Rolltreppen ausgefallen sind.  Der Zug fährt pünktlich in Nürnberg los und somit kommen wir auch überpünktlich in Frankfurt am Flughafen an.  Am Bahnsteig müssen wir dann feststellen, dass auch hier wieder eine Rolltreppe ausgefallen ist. Also machen wir uns auf die Suche nach dem Aufzug. Als wir diesen gefunden haben, sieht dieser etwas demoliert aus und somit lassen wir diesen auch links liegen  und haben nach einer weiteren Rolltreppe gesucht, die uns nach oben befördern sollte. Diese haben wir dann auch gefunden ;-)

Als nächstes geben wir unser Gepäck bei den Gepäckautomaten ab. Das hat erstaunlich gut geklappt.
Wir sind wie immer zu früh dran, gehen aber direkt zur Sicherheitskontrolle und an der Passkontrolle werden wir das erste Mal gefragt, ob wir Esta oder ein Visum haben, aber einen Ausdruck wollte der nette Beamte (war er wirklich) nicht sehen. Ich muss diesmal sagen, alle Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen waren sehr nett. Das habe ich schon anders erlebt.

Am Gate

Der Flug startet pünktlich. Wir haben uns vorab gegen einen Aufpreis Sitze mit mehr Beinfreiheit reserviert. Diese waren diesmal nicht am Notausgang, sondern direkt hinter der Premium Economy.  Wir sitzen auch total ungewohnt in einer dreier Reihe.
Wir vertreiben uns die Zeit mit Filmen, wenn dieses komische Touch System der Bildschirme richtig funktioniert hätte, wäre es auch richtig gut gewesen. Es muss echt lustig ausgesehen haben, denn wir alle drei in der Reihe klopfen wie blöd auf den Bildschirmen rum und fluchen, weil diese Teile nach Bedienung eine gewisse Zeitverzögerung hatten. Ach, übrigens wenigstens die Filmauswahl war sehr gut, auch an neuen Filmen.
Wir haben uns beide für das Rindergeschnetzeltes entschieden. Der Hauptgang und der Kuchen haben gut geschmeckt, nur der Beilagen Salat war etwas trocken, da mein Dressing noch gefroren war und ich es somit nicht verwendet habe. Ach, ja der Camembert für mein Brötchen war auch noch gefroren. Nur gut, dass ich so einen Käse nicht mag.
Der Flug war sehr ruhig. Das einzige was ich wirklich kritisieren muss: es war wirklich Arsch kalt in dem Flugzeug. So kalt habe ich es noch nie in einem Flugzeug erlebt und ich friere nicht so schnell. Die Dame neben mir hat sich über ihren Pulli, einen weiteren Pulli und eine Jacke übergezogen.

Nach der Landung mussten wir direkt an die Automaten. An diesen wurden Fingerabdrücke (die haben ewig gedauert) und Fotos gemacht. Auch mussten wir dort die gleichen Fragen beantworten, wie auf dem Zollformular, das wir bereits im Flugzeug ausgefüllt hatten. Gut fand ich, dass Mitarbeiter Vorort waren, die geholfen haben und das man den Automaten auf Deutsch umstellen konnte. Nachdem alles erliegt war, hat jeder von uns einen Ausdruck erhalten. Huch, was ist das denn?  Warum ist denn der Text meines Ausdruckes durchgestrichen und Sabrinas nicht? Irgendwie kroch dann doch leichte Panik bei mir hoch.
Als nächstes müssen wir uns in eine weitere Schlange einreihen. Nach ausgiebiger Beobachtungszeit konnten wir feststellen, dass alle Passagiere hier nochmal Fingerabdrücke machen, Fragen beantworten mussten und Bilder gemacht wurden. Also warum müssen wir uns hier beim Immigration Officer anstellen, wenn wir doch schon an den Automaten waren? Wir dürfen zusammen zu der netten Beamtin und sie fragt uns nach unseren Berufen und aus welchem Grund wir hier sind. Ich glaube das Ganze hat 1,5h gedauert und wenn ich mich recht erinnere, haben wir bei keiner unserer Einreisen so lange gebraucht. Mir erschließt sich auch nicht der Sinn der Automaten, wenn man alles eh nochmal bei dem Officer machen muss und null Zeitersparnis hat.

Nachdem wir endlich durch waren, mussten wir unseren Fahrer suchen. An der Information haben wir erfahren, dass die Fahrer draußen warten. Er stand dort auch mit einem Schild mit unserem Namen drauf. Die Fahrt zu unserem Hotel dem Taj Boston, dass direkt gegenüber dem Boston Public Garden liegt, dauert nicht lange. Außerdem liegt es auch an der Newbury Street und diese wird auch der Rodeo drive des Ostens genannt.
Das Hotel sieht wirklich schön aus und das Zimmer gefällt uns auch.

Unser Zimmer

Blick teilweise auf den Park



Wir machen heute nicht mehr wirklich etwas, sondern gehen nur noch kurz zum CVS Getränke und Snacks einkaufen.

9.09.18 Boston: These shoes are made for walking



Wir haben kein Frühstück im Zimmerpreis enthalten, aber das Hotel bietet vor dem Frühstücksraum eine kleine Theke mit Kaffee, Tee und ein wenig Gebäck an. Die Muffins sind sehr lecker.

Wir nehmen uns heute den Freedom Trail vor. Der Freedom Trail ist ein mit roten Steinen markierter Weg der an vielen Historischen Gebäuden vorbei 
führt und einige Kilometer lang ist.
Um ca. 06:30 uhr verlassen wir das Hotel und spazieren durch den Public Garden, um zum Boston Common zu kommen( ein weiterer Park), da hier der Beginn des Freedom Trails sein soll. Zumindest habe ich das gelesen :-)

Eingang des Public Garden








 Es ist gar nicht so einfach den Beginn des Trails zu finden. Wir sind einige Zeit in dem Park herum gelaufen, bis eine Passantin uns geholfen hat.




Der Verlauf des freedom Trails

Diese Schilder stehen immer wieder entlang des Trails







Wir machen eine kurze Pause bei Starbucks und gönnen uns eine Tasse Tee und einen leckeren Keks.




Es ist noch recht kühl und bedeckt, aber trocken.
Wir folgen weiter gemütlich dem Trail und bestaunen die Gebäude.










und sehr hässliche Gebäude gibt es hier auch
Am meisten auf diesem Weg hat uns das Holocaust Memorial berührt.
Dieser Nebel und die kammerartigen Aufbauten spiegeln all das wieder was man im Geschichtsunterricht und etwaigen KZ besuchen mitbekommen hat.
Da lief uns der Kalte schauen den Rücken herunter.
Ehrlich gesagt kann ich meine Gefühle in diesem Moment gar nicht in Worte fassen.







Nachdem wir uns etwas gesammelt hatten, gehen wir weiter bis zum Bunker Hill Monument.










Während diesen Spaziergangs ist uns aufgefallen wie schlecht gepflegt teilweise die Gehwege sind. Ich muss während des Laufens stark auf Löcher und Risse auf dem Weg achten, da mein Fuß bei einem falschen Tritt noch empfindlich ist. Das strengt das Laufen etwas mehr an und so beschließen wir, uns eine Pause zu gönnen.
Also machen wir uns auf den Weg, um eine U-Bahn Haltestelle zu suchen. Im Boston sind die U-Bahn Stationen mit einem schwarzen T gekennzeichnet. Wir kaufen uns eine Tageskarte für 12$ pro Person. Hier gelten die Tageskarten wirklich 24h lang.
Mit der Grünen Linie können wir bis zu unserem Hotel fahren und müssen dann nur noch wenige Schritte laufen.
Eigentlich hatte ich eine normale U-Bahn erwartet, aber es kommt eine Art kleiner Trolleybus auf schienen. Witzig und skurril zu gleich, denn das Teil wirkt irgendwie wie aus einer anderer Welt. Es rumpelt ganz schön während der Fahrt.

Wie gönnen unseren Füßen eine Stunde Pause im Hotelzimmer und überlegen was wir heute noch machen könnten. Unsere Entscheidung fällt schnell auf Harvard. Da es morgen regnen soll, wollen wir uns heute das Gelände noch ansehen.
Wir steigen in der Arlington U-Bahn Station in einen Trolley der Grünen Linie ein und müssen in die rote U-Bahn Linie umsteigen. Das ist jetzt mal eine richtige U-Bahn, so wie wir es kennen.
Ich frage mich immer wieder, warum es in den U-Bahn Stationen und USA so mega heiß ist.
Am Harvard Square steigen wir aus und wir werden gleich angesprochen, ob wir auf eine geführte Tour übers Gelände mit einer Studentin Lust hätten?
Ja klar warum nicht, ist bestimmt interessant. Unsere Go Boston Card wird eingescannt und wir bekommen einen Aufkleber.
Ui jetzt fühle ich mich wie ein richtiger Touri.
Unsere Gruppe besteht aus ca. 10 Leuten und hauptsächlich aus Amerikanern.
Wir werden übers Gelände geführt und die junge Studentin erklärt uns interessante und witzige Details und Anekdoten über die Uni und die Gebäude. Auch fragen konnten die Teilnehmer stellen.

Fun Fact: ist man an einer deutschen Hochschule eingeschrieben kann man sich weltweit über das Eduroam Netz kostenlos an jeder Uni weltweit ins Wifi einwählen.



Das Gebäude erinnert ein wenig an Hogwarts




Also wir sind von der Tour absolut begeistert, denn ohne diese hätten wir diese ganzen Infos nicht bekommen.
Wir schlendern noch durch den Harvard Shop, aber finden nichts, was uns anspricht.
Jetzt brauchen wir endlich eine Stärkung und finden einen kleinen Mexikaner. Das Essen war ok, aber wir hatten schon bessere Burritos.
Da wir nicht weit weg sind, wollen wir noch kurz dem MIT Gelände einen Besuch abstatten.
Zwei Stationen später steigen wir aus. Huch, was ist denn hier los?
Hier ist ein afrikanisches Straßenfest am Gange. Sowas find ich ja cool und wir schlendern gemütlich drüber. Nur schade, dass wir gerade gegessen haben, denn hier gibt es viele Köstlichkeiten.
Langsam fängt es an zu regnen und wir machen uns auf den Rückweg.
Es reicht für heute. Die vielen Eindrücke wollen erstmal verarbeitet werden.


10.09.18 Boston:  Museums Tag


Da heute schlechtes Wetter angesagt ist,  beschließen wir heute einen Museums Tag einzulegen.  Dafür müssen wir wieder nach Cambridge fahren.
Da wir aber ein wenig zu früh dran sind, nutzen wir die Gelegenheit nochmal in Ruhe ohne Gruppe, über das Harvard Gelände zu schlendern.

Das ist eine der meist besuchten Statuen der USA. Aber es ist nicht bekannt, wer hier dargestellt ist

Das kleine graue Gebäude rechts ist das teuerste Gebäude auf dem Campus

eine Karte des Geländes




Um 9 Uhr öffnet das Harvard Museum of Natural History. An der Kasse werden wieder unsere Boston Cards gescannt und wir bekommen kein normales Ticket, sondern einen kleinen Anstecker.

















Leider sind wir recht schnell durch, da es doch recht übersichtlich ist. Ein wenig enttäuscht sind wir schon, aber vielleicht hatten wir von einem Museum so einer bekannten Uni einfach mehr erwartet.
Im selben Gebäude befindet sich auch das Peabody Museum der Archäologie, so dass wir einfach durch eine Glastür durchgehen mussten und schon waren wir in diesem.











Das ist ganz nett gemacht und es sind ein paar interessante Stücke zu sehen. Spontan entscheiden wir uns jetzt noch zum MIT(Massachusetts Institute of Technology) Museum zu fahren, da dies nur zwei U-Bahn Stationen von dem Harvard Square entfern liegt. Die Haltestelle heißt auch MIT an der wir aussteigen müssen.
Das Museum ist gar nicht so leicht zu finden, da wir weit und breit keinen Wegweiser entdecken.  Auf dem Weg dorthin machen wir eine kurze Mittagspause in einem kleinen mexikanischen Cafe und lassen uns eine Burrito Bowl zusammenstellen. Diese war sehr lecker und besser als unser Essen gestern.
Nach wenigen Minuten finden wir das eher unscheinbare MIT-Museums-Gebäude.  Hier können wir auch wieder den Boston Pass verwenden. Das Museum bietet verschiedene Ausstellungen zum Thema Neurologie, Kinetik und Fotografie.









In der Kinetik Ausstellung durfte man die Exponate selbst anschalten.



Was für ein Zufall, dass Fotografien aus Aserbaidschan dabei waren! Aber es gab auch Fotos aus der Ukraine, Serbien und anderen ehemaligen Kriesengebieten.
Wir hatten zwar mehr Technik in diesem Museum erwartet, aber die Ausstellungen waren sehr Abwechslungsreich und interessant.

Insgesamt waren wir beide sehr enttäuscht von den Museen, die wir besichtigt haben, aber das ist jetzt kein Beinbruch.

Wir fahren jetzt mal für eine kleine Pause zurück ins Hotel.

Das Wetter ist nicht wirklich prickelnd, also beschließen wir zum Prudential  Center zu laufen. Das ist ein Einkaufszentrum mit einem angeschlossenen Skywalk, also einer Aussichtsplattform. Wir laufen die Newbury Street entlang und bewundern von außen die teuren Geschäfte links und rechts von uns. Wir beschleunigen unsere Schritte etwas, da es jetzt doch nass wird. Kurz bevor wir bei dem Center ankommen weht ein richtig starker Wind, so dass unsere Schirme keinen Regen abhalten können.
Angekommen sehen wir eine Cheesecake Factory und werfen gleich mal einen Blick hinein. Ich muss ja zugeben, wir haben es bisher nicht geschafft dort irgendwo einmal zu essen. Ich esse ja sehr gerne Kuchen und die Auslage sieht ja echt gut aus, aber das sind ja mega große Stücke Kuchen. Ich glaube das wäre mir sogar zu viel.




Dafür gönnen wir uns ein kleine leckere Ben & Jerrys Eis Pause. 



Danach stöbern wir noch in einem Souvenir  Shop und dann machen wir uns auf die Suche nach dem Skywalk. Der Skywalk liegt im 50. Stockwerk und in ca. 213 Meter Höhe.  Bei dem Wetter ist es ganz praktisch, dass diese Plattform komplett verglast ist und einen kompletten Rundblick bietet. Hier gibt es auch eine kleine Ausstellung Einwanderung und Freiheit und eine Art Quizspiel mit Fragen zu den USA, wie zum Beispiel zur Gründung.


Auf diesem Bild sieht man die Landebahn des Flughafens














Die Aussicht ist hier zwar nicht so spektakulär wie von manchen Gebäuden in New York City, aber hat durchaus etwas und ist ein schöner Abschluss des Tages.
Da es immer noch regnet, nehmen wir die U-Bahn zurück ins Hotel. Die Haltestelle befindet sich praktischerweise direkt in diesem Einkaufscenter.

Am Abend schauen wir dann Nachrichten und erfahren zum ersten Mal, dass der Hurrikan Florence sich auf die Ostküste der USA bewegt. In den Nachrichten wird dann erwähnt, dass Notstand in North Carolina, South Carolina und Washington D.C. ausgerufen wird. Bis dato waren wir noch nie in so einer Situation und wissen nicht, was das zu bedeuten hat. Diese Informationen haben uns erst einmal überflutet und zum Nachdenken gebracht. Mit den Gedanken, welche Auswirkungen wird das auf unsere weitere Reise haben, sind wir erstmal schlafen gegangen…



11.09.18 Boston:  Waterfront, Aquarium und kleine Überraschungen


Das war vielleicht eine Nacht. Wir haben beide kaum geschlafen und uns mit wirren Gedanken gequält und sind schon gegen 3 Uhr morgens was.
In der Hoffnung etwas Unterstützung zu bekommen und etwas ruhiger zu werden, habe ich zuerst das Reisebüro angeschrieben und dann ein paar Worte im Forum geschrieben.
Unsere Ansprechpartnerin im Reisebüro hat auch schnell geantwortet und meinte es ist noch nichts bekannt, dass es zu Problemen durch Florence kommen könnte.
Sie hat auch mit United telefoniert und hat uns auch mitgeteilt, dass eine Umbuchung nicht kostenlos wäre.
Jetzt bleibt uns einfach nichts anderes übrig zu versuchen ruhig zu bleiben und das Beste aus der Sache zu machen.
Für heute haben wir ja die Whale watching Tour reserviert. Ich werfe lieber mal einen Blick auf die Homepage von Boston Harbour Cruises, bevor wir losgehen. Da steht nur, dass gestern alle Touren abgesagt wurden. Klar, dass für heute noch nichts bekannt ist, es ist ja noch etwas früh, aber wir haben schon die Vermutung, dass heute auch keine stattfinden werden. Also machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hafen. Es ist trocken und das müssen wir ausnutzen. Der Weg und der Spaziergang gefallen mir wirklich sehr gut.






Am Hafen angekommen, ist leider noch kein Mitarbeiter zu sehen, also nutzen wir die Zeit und schauen uns die Gegend etwas Genauer an.


Nee, mit diesem Boot will ich nicht fahren










Um kurz vor 8 Uhr betritt eine Angestellte von Harbour Cruises ihr Kassenhäuschen und wir gehen gleich hin. Ich frage ganz aufgeregt, ob die 10-Uhr-Tour heute stattfindet. Sie meinte, sie hat noch nichts von einer Absage gehört, aber sie könnte in ihren Computer nachschauen. Daraufhin redet sie ein bisschen zu schnell drauf los, so dass wir nicht alles verstehen nur, dass sie wohl stattfindet, aber dass das Meer sehr rau sein soll und dadurch die Gefahr besteht dass das Boot frühzeitig wieder umdreht. Wir beratschlagen uns kurz und entscheiden unter diesen Voraussetzungen die Tour nicht wahr zu nehmen.
Erstens, dass uns bei zu rauem Meer schlecht wird (wir sind da empfindlich) und das wir Zeit verschwenden, wenn das Boot umdrehen müsste.
Aber traurig und enttäuscht sind wir beide dennoch etwas, denn es sollte schon ein kleines Highlight für uns werden. Wir haben nämlich noch nie live Wale in der freien Wildbahn gesehen.
So gehen wir dann lieber gemütlich durch das Aquarium. Es macht erst um 9 Uhr auf, also gehen wir ein wenig am Habour Walk entlang, bis es anfängt zu nieseln und setzen uns dann auf einen Tee zu Starbucks.



Kurz nach Betreten des Aquarium wähle ich mich ins Wifi des Aquariums und checke meine Mails und ich bekomme gleich eine Mail, dass alle Whale-Watching-Touren für heute gestrichen sind. Na dann passt es ja, dass wir damit schon abgeschlossen hatten.
Wir schlendern in Ruhe durch das Aquarium.  Im unteren Bereich sind viele Pinguine zu sehen und können auch eine Fütterung der Pinguine verfolgen. Draußen ist ein kleiner Bereich für Seelöwen mit Sitzbänken für Zuschauer.  In der Mitte im Erdgeschoss ist ein 3-stöckiger Tank mit Fischen und Schildkröten aufgebaut.
















Die Seesterne durften wir sogar streicheln

Das Streichelbecken












Aber an das Aquarium in Toronto kommt es nicht heran, aber ganz nett ist es schon.

Da das Wetter relativ schön ist (es regnet nicht) beschließen wir nicht ins Imax nebenan zu gehen, sondern gehen am Wasser entlang und dann Richtung Chinatown.
Chinatown ist zwar hier klein, aber gefällt uns gut.
Danach schlendern wir kurz durch den Theater Distrikt und machen uns auf den Rückweg zum Hotel für eine kleine Verschnaufpause.













Es ist mittags und der Hunger meldet sich zu Wort. Wir beschließen zu Joes American Bar zu gehen, denn wir wollen endlich unseren ersten Burger in diesem Urlaub essen. Die Atmosphäre in diesem Restaurant gefällt uns sehr gut und das Essen ist auch lecker. Einzig, dass der Kellner ständig um uns herum schleicht ist etwas nervig, gerade wenn man genüsslich am Kauen ist und er fragt, ob alles ok ist. Sabrina hat einen Lamm Burger griechischer Art und ich gönne mir einen Prime Rib Burger.



Danach machen wir noch einen Abstecher in die Boston Library. Von außen ist sie gar nicht als Bücherei zu erkennen. Die nette Dame an der Information erklärt uns, dass dieser Bereich, denn wir betreten haben relativ neu ist und die alte Bibliothek viel schöner ist. Sie erklärt uns noch den Weg, wie wir zu dem historischen Teil der Bibliothek kommen.
Wow, hier ist es richtig toll. Wir finden tolle Wandmalereien, riesige Lesesäle und fahren mit einem alten Aufzug in eine Galerie mit tollen Räumen.

Der Eingang des neuen Teils der Bibliothek























Hier sind wir nur zufällig vorbei gekommen und haben dennoch so eine Perle entdeckt.
Danach gehen wir zum Charles River und am Fluss entlang.  Hier ist eine Art Naherholungsgebiert und es ist total schön angelegt.  Leider ziehen richtig dunkle Wolken auf und es ist jetzt richtig schwül, daher beeilen wir uns, um in unser Hotel zu kommen.








Eigentlich wollen wir nichts mehr machen, aber raffen uns dennoch nochmal auf. Und dachten wir machen so eine entspannte hopp on off Trolleybus Tour. Tja, daraus wird wohl nix. Die fahren wohl nur bis 16 Uhr. Auch egal...
Wir gehen nur noch zu CVS und beschließen, dass es für heute  wirklich reicht.
Nachdem wir wieder im Hotelzimmer angekommen sind, machen wir den Fernseher an, um Nachrichten zu schauen und erfahren so, dass Washington D.C. mit starken Regenfällen und Überflutungen ab Donnerstag (unser Anreisetag dort) bis einschließlich Sonntag zu rechnen sei. Panik steigt in uns auf. Sollen wir Washington D.C. abbrechen?


12.09. Rainy and lazy day 


Wir hatten letzte Nacht noch länger geredet und verschiedenste Optionen überlegt, was wir mit Washington D.C. machen sollen. Wir sind so zu dem Entschluss gekommen, dass wir auf jeden Fall fliegen, komme es was es wolle, und dann je nach Wetterlage wieder das Beste versuchen aus der Lage zu machen. Da wir so oder so vorhaben verschiedenste Museen zu besuchen, haben wir uns gesagt, dass wir im Notfall, falls es wirklich zu heftig regnet einfach mit einem Txi dorthin fahren und so die Tage in den Museen verbringen.

Der heutige Tag ist eigentlich recht schnell erzählt.
Da unsere Pläne total durcheinander geraten sind und es immer wieder regnet haben wir uns entschieden länger liegen zu bleiben.
Danach machen wir uns nochmal auf ins Prudential Center, um dort ein wenig durch zu schlendern. Wir sind zwar nicht so die shopping Typen, aber irgendetwas wollen wir noch machen und auf Museen haben wir gerade irgendwie gar keine Lust, da wir auch noch in Washington D.C. vorhaben einige Museen zu besuchen.
Leider sind wir etwas zu früh dran und kaum Läden in dem  Einkaufszentrum haben geöffnet.
Sabrina wird zumindest bei Barnes and Nobel mit einem Fanartikel von Dr. Who fündig.
So, wir sind wir recht schnell auch wieder draußen.
Es regnet immer noch.
Wir gehen zurück ins Hotel und holen uns unterwegs von Pret A Manger unser Mittag und Abendessen.


 Heute verbringen wir die meiste Zeit im Hotel, denn irgendwie ist doch die Luft raus bei uns.
Doch am frühen Nachmittag raffen wir uns für einen kleinen Spaziergang durch den Park auf. Währenddessen fängt es aber wieder an zu regnen und das etwas stärker, das hat so keinen Sinn.
Wir nutzen noch das Business Center hier im Hotel und checken schon mal für unseren Flug morgen ein und drucken die Boardkarten aus. Das ist jetzt für mich ein gutes Zeichen, dass zumindest das geklappt hat und stimmt uns positiv für die weiter Reise.
Wir packen dann noch die Koffer und entspannen ein wenig beim TV schauen und Lesen.

Hier an dieser Stelle möchte ich schon mal ein kurzes Fazit zu Boston abgeben. Am Ende kommt noch eins zur kompletten Reise.
Boston ist an sich ganz schön und hat einiges zu bieten, aber mich hat es jetzt nicht unbedingt geflasht bzw, so ein gewisser WOW- Effekt hat mir gefehlt.
Ein paar Dinge sind mit besonders aufgefallen:

1.      Ich fand, die Gehwege waren teilweise in schlechtem Zustand
2.      Die Menschen scheinen in Boston einen bestimmten Dialekt zu haben bzw. einige Buchstaben zu  verschlucken. Denn wir haben sie echt schlecht verstanden,  aber alle waren sehr freundlich, auch  wenn wir bestimmt manchmal blöd aus der Wäsche geschaut und nachgefragt haben.
3.      Für eine eigentliche so Touristische Stadt in den USA sind uns wirklich wenige Touristen begegnet.  Das war wirklich sehr angenehm
4.      Die geschichtlichen Aspekte fand ich sehr interessant

Sicher hat das Wetter ein wenig mit Schuld an dem Fazit. Bei besserem Wetter hätten wir uns z.B. gerne in Ruhe Cambridge angesehen.
Dennoch bin ich froh, diese Stadt einmal besucht zu haben.

Tschüss  Boston, morgen geht’s nach D.C.

13.09. Washington D.C.: Flug nach DC und eine schnelle Stadterkundung




Um 06:30 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt. Irgendwie bin ich ein wenig nervös und habe mal wieder schlecht geschlafen
Der Boston Logan Airport ist nicht weit von der Stadt entfernt.
Daher sind wir in wenigen Minuten am Flughafen.
Hier gibt es Automaten für den checkin und für Gepäckaufkleber. Danach gibt man das Gepäck ab. Leider sind wir mit diesen leicht überfordert und lassen uns von einem Flughafen- Mitarbeiter helfen.
Uns bleibt nichts anderes übrig als direkt durch die Sicherheitskontrolle zu gehen. Wir müssen Schuhe und Jacken ausziehen. Ich habe noch etwas Probleme Barfuß zu laufen. Aber die TSA-Angestellten sind hier sehr entspannt und freundlich.

Wir haben bereits heute Nacht durch United erfahren, dass unser Flug 20 min Verspätung hat und sogar mit der Begründung, dass die Crew gewechselt werden muss, da sie sonst die Ruhgezeiten nicht einhalten können. Finde ich gut, dass man das so detailliert erfährt. Eine Verspätung ist mir relativ egal. Wir sind froh, dass wir überhaupt fliegen können.
Also bei United läuft das Boarding sehr gesittet ab, nicht so wie wir es beim Abflug in Frankfurt erlebt haben, wo alle als das Boarden los ging einfach drauf los gestürmt sind.
Hier wird nach Boardinggruppen eingestiegen, je nachdem wo man sitzt und jeder hält sich dran.
Wir haben uns für einen kleinen Aufpreis mehr Beinfreiheit in der Eco+ gegönnt.
Flug verläuft sehr ruhig, nur die Ansagen des Piloten sind für uns völlig unverständlich.

Während des Fluges
Wir mussten mit einer Art Shutttle-Bus über die Landebahn zu einem anderen Terminal fahren, damit wir zu den Gepäckbändern kommen. In dem Shuttle kam eine WhatsApp- Nachricht von unserem Fahrer, in dem er uns informierte, wo er auf uns wartet. 
Unser Gepäck wartet auch schon auf uns und der gebuchte Fahrer bringt uns in ca. 45 min zum Hotel.
Während der Fahrt begrüßt uns auch schon wieder freudig der Regen.
Aber hört zum Glück wieder auf als wir im Hotel angekommen. Diesmal ist unser Hotel das Kimpton Donovan am Thomas Circle
Unser Zimmer ist noch nicht fertig, aber wir bekommen schon mal Wasser gereicht. Nach 5 Minuten Wartezeit ist es fertig und wir können hoch ins Zimmer.
Wow, im Gegensatz zu dem anderen Hotel ist es sehr modern und stylisch eingerichtet und liegt zum Innenhof raus, also ist es ruhig.
Das gefällt uns sehr.




Blick von der Dachterasse



Morgens bietet das Hotel kostenlos Tee, Wasser und Kaffee an und abends kann man sich zum kostenlosen Wein trinken in die Lobby setzen. Auch praktisch ist, dass wir gleich gegenüber einen CVS, einen 7Eleven und einige Essensmöglichkeiten haben z.B. einen Five Guys.
Aber jetzt reicht es auch von dem Hotel!
Wir halten uns gar nicht lange im Hotel auf , da es gerade nicht regnet und wollen das ausnutzen.

Wir laufen zum Weißen Haus und danach zum Washington Monument. Und laufen dann einfach weiter zum WW2 Memorial und am Reflection Pool entlang, um den guten alten Lincoln zu besuchen. Es regnet immer wieder zwischendurch.
Auf dem Rückweg schauen wir uns das Korean War Memorial, Martin Luther King Memorial und Jefferson Memorial an. Dadurch dass es richtig schwül, fast schon tropisch ist und es immer wieder regnet, hat es eine hohe Luftfeuchtigkeit und uns kleben die Klamotten am Leib, so dass sich diese wie 10 Kg mehr anfühlen. 






































Es ist bereits Nachmittag und wir haben heute kaum etwas gegessen und machen erstmal eine Eis Pause.
Auf dem Weg zum Hotel machen wir halt bei Chipotle und futtern einen großen Burrito und machen danach noch einen Einkauf bei CVS.
Es ist zwar erst später Nachmittag, aber für heute reicht es, mein Fuß mag nicht mehr.
Der erste Eindruck von Washington ist wirklich schön…trotz Regenwetter


14.09.18 Washington DC. Capitol und Museen



Heute wachen wir wieder mal früh auf und zwar um 5 Uhr.
Wir lassen es gemütlich angehen und machen uns um 07:30 Uhr auf den Weg Richtung Capitol und das Wetter schaut gut aus, es ist trocken und damit sind wir schon zufrieden. Endlich können wir auch mal unsere kurzen Hosen tragen. Juhu Sommer ;-)
Auf unserem Weg zum Capitol sehen wir einige tolle Gebäude.











auch Kunst gab es auf unserem Weg









Kurz vor dem Capitol treffen wir auf eine chinesische Familie, die sich sichtlich abmüht gute Fotos zu bekommen. Ich biete Ihnen mit einem kleinen Hintergedanken an, Fotos von Ihnen zu machen. Sie nehmen dankend an und freuen sich. Ich frage den Familienvater dann gleich, ob er auch ein Foto von uns machen könnte. Natürlich macht er das auch gleich und ist irgendwie total lieb dabei, denn er macht gefühlt 10 Fotos, bis er zufrieden ist und wir nicht mehr grinsen können.
Wir gehen die Stufen zum Capitol hoch und bestaunen diesen imposanten Bau. Wir wollten mal schauen wie dieser auf der anderen Seite aussieht und umrunden das Capitol.









Es ist mittlerweile windig und es könnte gleich anfangen zu regnen, also machen wir uns auf den Weg zu den Museen. 
Als erstes besuchen wir das Smithsonian Air and Space Museum direkt zur Öffnung.
Ich finde es übrigens richtig genial, dass hier alle Museen kostenlos sind. So kann man auch nur kurz rein schnuppern.
Aber zurück zum Museum.
Im Eingangsbereich bekommen wir Informationen zu dem Museum und eine Karte.
Wir gehen gemütlich von einem Bereich zum anderen und bestaunen tolle Modelle und Flugzeuge.
Am Ende shoppen wir noch ein paar Souvenirs im Museums Shop.
Hier haben wir gut 2,5h verbracht.


















Danach beschließen wir gleich das nächste Museum zu besuchen und zwar das Museum of Natural History.
Hier arbeiten wir uns mit Hilfe der Karte auch wieder von oben nach unten durch die einzelnen Bereiche. Hier ist es viel voller als in dem anderen Museum. Klar, es ist auch später am Tag und die Besucher sind viel egoistischer.
Ja bitte geht noch näher mit euren Glubschies an die Scheiben ran, damit alle anderen ja nichts mehr sehen. Danke dafür.
Dennoch gefällt es uns hier sehr. Es ist alles sehr liebevoll gestaltet. Nur müssten die Klimaanlagen in den Museen nicht unbedingt auf Gefrierschrank-Temperaturen eingestellt werden. Am Ausgang läuft man gefüllt gegen eine Wand.
















Boah, das waren jetzt viele Eindrücke und wir sind richtig platt. Deswegen beschließen wir uns auf den Rückweg zum Hotel zu machen und uns unterwegs noch was zu Futtern zu suchen. Gutes timing haben wir, denn es fängt leicht an zu regnen.
Wir werden in einem Foodcourt bei einem chinesischen Imbiss fündig.
Endlich im Hotel angekommen, sind wir froh, die Füße hoch legen zu können.

15.09.18 Washington D.C: Und es gibt sie doch, die Sonne


 Heute steht Arlington auf dem Plan.
Wir diskutieren, ob wir laufen oder mit der U-Bahn fahren sollen.
Ein Blick in den Himmel und wir entscheiden uns dazu das Wetter auszunutzen und zumindest einem Weg zu laufen. Mein Smartphone zeigt mir, dass es ca. 4 km zu dem Friedhof sind.

Unterwegs wollten wir uns ein kleines Frühstück holen.
Also rein in einem Starbucks, da Sabrina die frostet Cookies so liebt.
Ich habe lange überlegt, ob und wie ich das folgende Erlebnis erzählen sollte oder nicht, aber es gehört dennoch dazu.
Also ich stelle mich in die Schlange und Sabrina hat sich hingesetzt, um auf mich zu warten.
Es sind nur zwei Leute vor mir und dann bin ich dran. Ich schaue mich um und da steht ein Mann und entblößt sich. So jetzt ist mir schlecht, am liebsten hätte ich fluchtartig den Laden verblassen, aber irgendwie bin ich in einer Art Schockstarre. Dann bestelle ich und ich sehe wie der Typ Sabrina an labbert. Ich ruf ihr hektisch zu, sie soll zu mir kommen.
Klein Claudia kann wieder mal nicht den Mund halten und begeht einen Fehler: ich sage einer Angestellten von Starbucks Bescheid, dass wir uns von ihm belästigt fühlen.
Diese tut nix und gibt uns unsere Sachen. Mir ist eigentlich der Appetit vergangen und wir verlassen fluchtartig den Laden. Währenddessen beschimpft er uns als Rassisten und Bitches. Ich zittere am ganzen Körper und wir versuchen so weit weg wie möglich von dem Laden weg zu kommen.
Nachdem wir über den Vorfall gesprochen haben und uns beruhigt haben führen wir unseren Weg fort.
Angekommen am Arlington Friedhof müssen wir erstmal wie schon gewohnt durch eine Sicherheitskontrolle. Im Visitor Center sind wir geschockt wie viele Leute schon um 9 Uhr morgens da sind.
Wir schlendern ein wenig über das riesige Gelände und überholen ein paar Reisegruppen und kommen zum JFK Grab.












Einen Plan zu fotografieren ist immer wieder nützlich






Das Grab von JFK
Danach geht es weiter Richtung des Grabes vom unbekannten Soldaten und wir kommen an diesem Gebäude vorbei. 
Hier gibt es so gar ein Theater. Irgendwie passt es gar nicht hierher. Zufällig kommen wir genau richtig zum Wachwechsel. Das war irgendwie faszinierend und auch ein Gänsehautmoment zu gleich.













In der Nähe des Ausgangs ist eine interessante Ausstellung über Frauen im Militärdienst.
Diese schauen wir uns ausgiebig an.












So jetzt verlassen wir den Arlington Friedhof und laufen über die Brücke zurück Richtung Lincoln Memorial, ignorieren es, weil wir es ja schon gesehen haben und wollen uns die Memorials ansehen, die wir bisher nicht geschafft haben.
Wow, es scheint das erste Mal so richtig die Sonne in diesem Urlaub. Wir können es gar nicht glauben.
Also laufen wir zum Franklin D. Roosevelt Memorial. Hier ist es richtig schön in diesem Park mit den kleinen Wasserfällen. Anschließend laufen wir noch zum Jefferson Memorial.



















Jetzt sind wir doch ziemlich hungrig und erledigt. Also laufen wie Richtung Hotel und machen in der Nähe des Hotels einen Stopp bei Five guys. Yummy, die Burger und die Fries sind mal wieder lecker. Das habe ich echt vermisst.
Hier in dem Restaurant habe ich noch einen kurzen Schreckensmoment: ich will den Müll wegbringen und übersehe einen Nagel oder etwas Ähnliches im Boden und trete ausgerechnet mit meinem kaputten Fuß drauf. Kurz tut er mir weh und Gott sei Dank geht es dann wieder mit dem Laufen.
Das passte doch zu diesem Tag….



16.09.18 Washington: Noch mehr Museen


 Was für eine Nacht. 
Irgendwie haben wir beide heute Nacht kaum geschlafen. Ich habe mich nur hin und her gewälzt. Dementsprechend sind wir müde uns trödeln heute mit fertig machen und gehen heute erst gegen 8 Uhr aus dem Hotel.
Heute wollen wir mal in die andere Richtung laufen und zwar zum Fords Theater und Hard Rock Café.








Das ist Kunst




Hier haben wir den Auftrag mal nach einem schönen T-Shirt zu schauen. Leider hat der Shop noch nicht auf. Wir vertreiben uns die Zeit in einem Souvenir Shop und mit einem Tee und etwas süßem bei Starbucks. Aber bevor wir in den Starbucks gehen, schauen wir skeptisch rein. Es sind kaum Gäste drin, also trauen wir uns rein. Dieses mulmige Gefühl nach dem Erlebnis bleibt einfach und Starbucks generell meiden in den USA wollen wir nicht.
Und was soll ich sagen? Wir scheinen in D.C. komische Typen anzuziehen.
Jedenfalls wird Sabrina wieder angequatscht. Sie ignoriert ihn einfach und er wird diesmal von einer Angestellten verjagt. Das beruhigt uns diesmal.
Jetzt gehen wir wieder zum Hard Rock Café. Komisch es ist 09:15 Uhr und die haben noch nicht auf, obwohl die ab 09 Uhr offen haben sollten.
Ich sehe eine Angestellte vor dem Laden sitzen und ich spreche sie einfach an. Sie ist recht verwundert und verschwindet in den Laden.
Sabrina mag es nicht, wenn ich einfach Leute frage, aber ich kenne da nix.
Zwei Minuten später kommt eine andere Angestellte und schleust uns durch die Küche in den Shop.
Auch irgendwie komisch das ganze Vorgehen, aber was soll’s.
Jedenfalls schauen wir uns in dem Shop um. Leider finden wir für unsere Verwandten kein schönes Shirt. Aber hier gibt es mal eine Umkleidekabine und ich finde ein schönes T-Shirt und für eine Freundin kaufe ich ein Glas.
Warum haben so wenige Läden in den USA, die T-Shirts und andere Klamotten verkaufen Umkleidekabinen? Aus Platzmangel?
Das Ford Theater schauen wir uns nur von außen an, denn wir haben andere Pläne und es ist
jetzt mal wieder Zeit für ein Museum und zwar für ein sehr wichtiges: the Museum of American History.
Wie der Name schon sagt, geht es hier um die Geschichte der USA z.B. um die Wahlen, verschiedenste Kriege oder technische Entwicklungen und schauen uns in Ruhe die einzelnen Bereiche an.























Wir halten uns hier fast 2,5h auf und freuen uns schon richtig raus zu kommen.
Nicht, weil das Museum nicht toll ist oder so, aber es ist in manchen Bereichen so Arschkalt, dass wir es hier drin kaum noch aushalten.
So es jetzt mittags und langsam haben wir Hunger, aber wir machen uns erstmal auf den Weg zum International Spy Museum.




Das ist mir wichtig, da ich die alten Bond Filme mag und auch sehr gerne Serien mit politischen und Spionage Hintergründen schaue.
Kurz vor dem Museum sehen wir ein Subways und essen einen Snack.
Am Museum angekommen müssen wir feststellen, dass dieses Museum etwas kostet und zwar nicht wenig. 
Fast 23$ für eine Person ist schon eine Hausnummer. Aber wir haben uns gesagt wir haben Urlaub und haben für kein Museum bisher etwas gezahlt.
Als wir rein kommen, werden wir in einen Aufzug gelenkt und kommen in einen Raum raus, in dem uns ein Angestellter erklärt, wir wären auf einer Mission und sollen uns hier eine neue Identität aussuchen.
Sabrina bekommt große Augen und fragt mich nur: ist das etwas Interaktives?
Und ihr vergeht gerade die Lust. Sowas mag sie nämlich gar nicht.
Ich sag ihr, sie soll erstmal abwarten.
Wir werden in einen Raum mit einem Einführungsfilm über Spione geführt.
Danach können wir das Museum selbst erkunden. Sabrinas Laune hebt sich wieder.
Im ersten Bereich lernt man, was man als Spion für Eigenschaften benötigt. Hier gibt es einige Dinge zum Ausprobieren und interessante Ausstellungsstücke. Im nächsten Bereich wird die Geschichte der Spionage erklärt und unten gibt es noch eine große Ausstellung über Bond.












Also das Museum hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Jetzt gehen wir für eine Pause ins Hotel.
Nach einer Stunde beschließen wir wegen unserer Müdigkeit uns nur noch eine Kleinigkeit zu essen zu holen, da das halbe Sub irgendwie nicht lange angehalten hat.
Leider machen die Cafés und Geschäfte wie Pret A Manger an einem Sonntag um 17 Uhr zu, also holen wir uns was bei 7eleven.
Wir essen unsere Snacks im Hotel und lassen den Tag vor dem TVs ausklingen. Übrigens hat die Sonne sich heute nicht gezeigt und es hat abends geregnet.


17.09.18 Washington: Regen, Regen und nochmals Regen…


Richtig begeistert sehen wir nicht aus, als wir aus dem Fenster schauen. Denn es sieht richtig bewölkt aus. Wir wissen heute nicht so richtig was wir machen könnten, da fällt mir ein, lass uns doch mal zum botanischen Garten gehen, das wäre doch mal was anderes. Gesagt getan, wir laufen gemütlich Richtung botanischen Garten.
Und was soll ich sagen, unser Glück bleibt uns treu: nicht weit vom botanischen Garten entfernt beginnt es recht windig zu werden und kurz drauf zu regnen. Na toll, muss das jetzt sein? So macht ein gemütlicher Spaziergang durch den Botanischen Garten natürlich keinen Sinn. Genervt beschließen wir zum Hotel zurück zu gehen und zu schauen, wie sich das Wetter entwickelt. 

Ein Bild möchte ich heute wenigstens zeigen. Dieses hässliche Gebäude beherbergt das FBI. Wir sind schon ein paar Mal daran vorbei gelaufen, haben es aber nie so richtig wahrgenommen.


Leider macht Sabrina einen falschen Tritt beim leichten bergab gehen und hat nun schmerzen beim Laufen.
Im Hotel müssen wir feststellen, dass ihr Knie etwas angeschwollen ist. Gut, dass ich wegen meinem Fuß Eisspray dabei habe.
Erstmal bleiben wir ja im Hotel, denn es regnet ja eh.

Mittags nutzen wir eine Regenpause und genehmigen uns ein Giant Tuna Sub. Das war das leckerste Sub, das wir in diesem Urlaub hatten und für später nehmen wir uns zwei Donuts mit. Eigentlich hätten wir noch Lust auf ein kleines Eis. Google zeigt mir an, dass es in der Nähe eine kleine Hersheys Eisdiele geben soll. Ui, das wäre ja toll. Als wir diese endlich gefunden habe, hat sie leider nicht geöffnet. Unterwegs haben wir gesehen, dass manche ihre Häuser schon mit Sandsäcken schützen.

Im Hotel haben wir hin und her überlegt, was wir noch machen könnten. Draußen geht nix mehr, da es sich jetzt schön einregnet. Eine Überlegung war noch mit einem Taxi in ein Museum zu fahren, aber erstens haben auch wir als Museumsliebhaber mal genug und zweitens muss man da ja auch laufen und  da Sabrinas Knie doch stark schmerzt, wäre das nicht gut.
Also bleiben wir wo wir sind und erledigen noch ein paar Kleinigkeiten wie Koffer packen und Online für den morgigen Flug einchecken.
Eigentlich wollte ich wieder im Business Center einchecken, aber als ich an der Rezeption nach diesem Frage, meinte die Dame, dass sie mir helfen könnte. Naja, finde ich jetzt nicht so toll, da ich sowas eigentlich selber machen möchte, aber vielleicht haben sie keine Computer mit Drucker. Es hat dann auch länger als sonst gedauert, da sie immer wieder wegen Namen und Datum nachfragen musste.


18.09.18 Rückflug nach Deutschland


Die 10 Tage sind jetzt trotz Regen und ein wenig Pech doch sehr schnell vergangen.
Eigentlich wollten wir in einem nahegelegenen Café Frühstücken, um uns für den Flug zu stärken.
Aber es schüttet wie aus Eimern und wir beschließen lieber etwas im Hotel zu Essen, um nicht Klitschnass zu werden, kurz bevor wir abgeholt werden.
Wir bestellen uns beide ein Glas frisch gepressten O-Saft und jeder Rührei (ich mit Würstchen und Sabrina mit Speck). Das Essen war richtig lecker und der Kellner sehr aufmerksam, aber wir sind so deftiges Essen zum Frühstück einfach nicht mehr gewohnt. Und so teures auch nicht, denn es waren fast 50$ mit Trinkgeld und Steuern.
Nachdem wir richtig vollgefuttert sind, gehen wir wieder auf das Zimmer und machen es uns da noch einmal gemütlich bis wir um kurz vor 11 zum auschecken gehen und pünktlich um 11 von unserem Fahrer abgeholt werden.
Es ist kaum was los auf den Straßen und wir sind schnell (45 Minuten) am Flughafen.

Oh, was sehen meine Augen da! Endlich mal wieder Menschen am Gepäckabgabeschalter. Das ist doch gleich viel angenehmer. Durch die Sicherheitskontrolle sind wir wieder schnell durch und wir werden wieder mit Hilfe von Schildern zu dem Schuttle zu den Gates gelotst.

Hier angekommen, stelle ich fest: hier hätte ich mich auch gut durchfuttern können ;-)
Es gibt Chipotle, Wendy’s, einen Sandwich Laden und Five Guys.
Wir besorgen uns für später eine Flasche Wasser, eine Coke und Müsliriegel.

Das Boarding beginnt auch diesmal pünktlich, aber vorher wurde diesmal von dem Bodenpersonal von vielen Passagieren das Handgepäck auf Größe und Gewicht kontrolliert und einige mussten es aufgeben, aber ob es kostenfrei oder kostenlos war habe ich nicht mitbekommen. Aber so eine Kontrolle habe ich bisher noch nie miterlebt.
Auch läuft das Boarding im Gegensatz zum Hinflug sehr geordnet ab, denn es werden Schilder mit Reihenangaben gemacht und nach und nach aufgerufen. So entstehen drei Schlangen und es geht zügig voran.
Wir haben die gleichen Plätze wie beim Hinflug, nur das wir diesmal eine dreier Reihe für uns allein haben. Das ist praktisch…
Auch fällt uns auf, dass das Flugzeug diesmal wirklich sehr leer ist. So ein leeres Flugzeug habe ich bei USA Flügen noch nie erlebt. Deshalb ist für mich die Handgepäck Kontrolle noch unverständlicher.
In der Premium Economy ist auch viel frei und ein Herr, der bei uns in der Nähe fragt auch gleich, was es kosten würde, sich dort hinzusetzen. Der Steward sagt eiskalt: 400€! Ich kann das gar nicht glauben bzw. glaube mich verhört zu haben und frage auch mal und bekomme die gleiche Antwort. Irgendwann merke ich auch, dass sie Aufkleber auf die leeren Sitze mit der Aufschrift besetzt drauf geklebt haben. Naja, wenn sie meinen…
Es hat schon eine Ewigkeit gedauert, bis wir vom Gate los gerollt sind und der Kapitän erzählt uns währenddessen, dass wir sehr starken Rückenwind haben und wir evtl. um einiges früher als die geplante Zeit ankommen, aber er darf in Frankfurt vor 5 Uhr nicht landen. Wir sind total happy, denn dann können wir bestimm den Zug schon um 06:36 Uhr nehmen. Die Freude hält leider nicht lange an. Wir rollen noch etwas weiter und plötzlich halten wir und es passiert lange nix, bis irgendwann doch noch mal eine Durchsage kommt. Wir müssen hier noch einige Minuten warten, da der Tower ihm eine neue Route wegen schlechten Wetters zuweist.
Na hoffentlich wird es ein ruhiger Flug. Aber dennoch sind wir etwas genervt, weil wir dennoch langsam heim wollen, aber erstmal gemütlich machen

Während des Fluges schaue ich 3 oder 4 Filme, da ich wieder einmal kein Auge zu bekomme.
Aber das Gute ist; diesmal ist es nicht annähernd so kalt wie beim Hinflug. Zeitweise ziehe ich sogar meinen Pullover aus.

Als Essen wähle ich diesmal Nudeln (die habe ich die letzten Tage vermisst) und Sabrina nimmt das Chicken. Aber lustig mit welcher Inbrunst die Stewardess das essen beworben hat. Und es war gar nicht so schlecht. Nur das Fruchtstück hätten sie eigentlich auch weg lassen können. Unmotiviert wird eine Pappschachtel jedem Holzklasse Passagier mit einem pappigem Muffin und 4 kleine Stücke Honig Melone hin geworfen.
Ja, ich weiß es ist besser als gar nix, aber wir beide mögen nix süßes zum Frühstück, eine Scheibe Brot mit Käse oder Wurst kann doch nicht so viel mehr kosten…
Des Weiteren ist mir während des Fluges ein Passagier, der über den Durst getrunken hat negativ aufgefallen. Muss das denn sein?
Dieser saß in der Reihe neben uns und hatte schon nach zwei oder drei Stunden einige Bier getrunken und ist später auf Wein umgestiegen. Ich hätte da irgendwann keinen Alkohol mehr an ihn ausgegeben. Die Fahne war ja mittlerweile zu riechen. Kurz vor Landung hat er sich auch noch mit seiner Frau gestritten und deren babyblaue Schlafbrille falsch rum angezogen. Ansonsten war der Flug ruhig und angenehmen.

Direkt hinter der Premium Economy zu sitzen hat den Vorteil, dass man schnell aus dem Flugzeug raus kommt.
Wie immer, wenn wir aussteigen, beeilen wir uns, um an die Passkontrolle zu kommen. Hier ist das erste Mal kaum was los und wir sind schnell durch und gehen weiter zum Gepäckband. Hier sind unsere Koffer eine der ersten, die rauskullern und ab geht’s zum Fernbahnhof. Und hier wieder das gleich Spiel: Aufzug und Rolltreppe sind ausgefallen, also schleppen wir unser Gepäck runter.
Es ist jetzt ca. 06:20 Uhr, wir sind am Gleis und ich bin jetzt echt platt nach unserem Frühsport, aber hey, wow, so schnell waren wir in Frankfurt noch nie durch.
Gott sei Dank gibt es hier noch einen kleinen Kiosk am Gleis mit belegten Brötchen, denn ich bin am Verhungern.
Während ich Essen besorge reserviert Sabrina noch schnell zwei Sitzplätze für uns.
Der Zug kommt pünktlich und wir können uns nun wieder 2h ausruhen.

Fazit:


Washington hat uns besser als Boston gefallen und ist durch die Monumente, Memorials und beeindruckenden Gebäude sehenswert. Grün findet sich auch immer wieder in der Stadt und wer Museumsliebhaber ist, findet hier wirklich einige tolle Museen.
Aber ich muss auch sagen, wer das alles gesehen hat, dann reicht es auch…
Ich muss aber auch ehrlich sein, denn ich kann mir nicht vorstellen in nächster Zeit Washington wieder zu besuchen.
Ich denke auch wir waren die letzten Jahren mit dem Wetter und wie alles geklappt hat, in unseren Urlauben sehr verwöhnt.
Während dieses Urlaubes ist mir zum ersten Mal richtig bewusst geworden, was für eine wichtige Rolle das Wetter für die Stimmung spielt. Dadurch, dass wir unsere Pläne nach der Wettervorhersage richten mussten und diese dann auch wieder ändern mussten, weil es so nicht eingetreten ist, hat dies zum Teil unsere Stimmung runtergezogen. Auch gutes Zureden, dass man das Beste draus machen wird, hat dann irgendwann nicht mehr geholfen, so dass wir uns irgendwann wieder auf zu Hause gefreut haben.

Dieser Urlaub war auch anstrengender als sonst, da wir weniger Pausen als sonst machen konnten, auch sind wir eigentlich lieber draußen, sitzen mal in einen Park rum oder schlendern durch Stadtviertel.
Aber dennoch haben wir viele tolle Erinnerungen mitgenommen und fanden diesen Urlaub schön.




Viel Lärm um nichts: Städtetrip Boston und Washington DC

Vorwort Nach zwei Jahren USA Abstinenz ist es mal wieder an der Zeit über den großen Teich zu fliegen. Aber wie sind wir ausgerechnet ...